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Parasiten


Differenzialdiagnose zu Schistosoma Spezies:

Strongyloides stercoralis

Organsystem
GI-Trakt, Respirationstrakt
Diagnostische Methode
Zytologie, Histologie
Geographische Region
Tropische und Subtropische Region,
Gemäßigte Zone

Lunge, Bronchialsekret, Strongyloides…
Lunge, Bronchialsekret, Strongyloides…
Lunge, Bronchialsekret, Strongyloides…
Lunge, BAL, Strongyloides stercoralis (MGG…
Lunge, BAL, Strongyloides stercoralis, mit…
Lunge, BAL, Strongyloides stercoralis…
Lunge, BAL, Strongyloides stercoralis (MGG…
Lunge, Bronchialsekret, Strongyloides…
Lunge, Bronchialsekret, Strongyloides…
Magen, Bürstenabstrich, Strongyloides…
Magen, Bürstenabstrich, Strongyloides…
Stuhl, Strongyloides stercoralis (PAP, x400)
Stuhl, Strongyloides stercoralis (PAP, x600)

Duodenalbiopsie, reaktive Duodenitis mit…
Duodenalbiopsie…
Duodenalbiopsie mit einer rhabditiformen…
Magenantrumbiopsie mit intraepithelialen S.
Biopsie des Magenantrums mit intraluminalen…
Magenschleimhautbiopsie mit intraluminaler…
Magenschleimhautbiopsie mit intraluminalen…
Magenschleimhautbiopsie mit einem…
Morphologie

Adulter weiblicher Wurm: 2 bis 3 mm lang und 30-40 μm im Durchmesser, zylindrisch, mit spitz zulaufendem Hinterende und gerundetem Vorderende.
Rhabditiforme Larve (juveniles Stadium): 180-400 μm lang und 15-20 μm im Durchmesser.
Filariforme Larve: 500-600 μm lang und 15-20 μm im Durchmesser, mit eingekerbtem Schwanzende.
Eier: 50 bis 60 μm x 30 bis 40 μm; im Stuhl nur selten nachweisbar.

Zytologie:
Larven können im Duodenalsaft, Sputum, in der bronchoalveolären Lavage, Bronchialsekret und bei disseminierter Erkrankung gelegentlich auch in der Pleura- oder Peritonealflüssigkeit nachgewiesen werden. Zytologisch zeigen sich schlanke, gebogene Larven; filariforme Formen weisen ein eingekerbtes Schwanzende auf.

Histologie:
Biopsien, insbesondere aus Duodenum und Dünndarm, können adulte weibliche Würmer und Larven in Krypten, Drüsen oder in Mukosa/Submukosa zeigen. Begleitend finden sich eosinophilenreiche Entzündung der Lamina propria, aktive Duodenitis/Kryptitis, Zottenabflachung beziehungsweise Zottenatrophie und Kryptenhyperplasie. Bei schwerem Verlauf können auch Eier, eosinophile Kryptenabszesse, granulomatöse Entzündung oder eine Kolonbeteiligung nachweisbar sein.

Differenzialdiagnosen:

  • Schistosomiasis
  • Amöbiasis
  • Balantidiasis
  • Ankylostomiasis/Nekatoriasis
Klinik

Meistens asymptomatisch, bei Larvenmigration in den Gastrointestinaltrakt mögliche Symptome wie Bauchschmerzen, Diarrhö und Erbrechen, im Respirationstrakt Atemnot und Röcheln.
Hyperinfektionssyndrom oder disseminierte Strongyloidiasis in immunkompromittierten Patient*innen möglich – tödlich, wenn unbehandelt.

Weiterführende Diagnostik
Serielle Stuhluntersuchungen, Serologie, Stuhl-PCR/qPCR.
Zusatzinformationen

Filariforme Larven in kontaminiertem Boden können die menschliche Haut penetrieren und über die Lunge in den Gastrointestinaltrakt migrieren, wo adulte weibliche Würmer durch Parthenogenese reproduzieren. Die Eier schlüpfen in der intestinalen Mukosa und setzen rhabditiforme Larven frei, die entweder mit dem Stuhl ausgeschieden werden oder sich zu filariformen Larven weiterentwickeln und eine Autoinfektion verursachen.

Differenzialdiagnose
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