Zytologie:
Histologie:
Differenzialdiagnosen:
Die Patient*innen zeigen 5 Hauptsymptome: Hepatosplenomegalie, Panzytopenie, Lymphadenopathie, Fieber und, im fortgeschrittenen Stadium, Kachexie – unbehandelt tödlich.
Chronischer Husten weist auf eine seltene Lungenbeteiligung hin.
Bildgebende Verfahren zeigen neben der massiven Hepatosplenomegalie diffuse interstitielle Verdichtungen in der Lunge.
Leishmania spp. sind Hämoflagellaten und besitzen zwei morphologische Stadien: Amastigoten (im menschlichen Gewebe) und Promastigoten (im Vektor).
Eine Infektion mit bestimmten Leishmania spp. kann kutane, mukokutane und viszerale Leishmaniose verursachen.
Die Subspezies innerhalb des L. donovani-Komplexes verursachen die viszerale Erkrankung (Syn.: Kala-Azar): L. donovani, L. chagasi und L. infantum.
Die viszerale Leishmaniose tritt endemisch in tropischen und subtropischen Regionen, selten auch im mediterranen Raum auf. Betroffen sind vorwiegend Kinder und junge Erwachsene.
Die von der Sandfliege percutan übertragenen Erreger vermehren sich in Makrophagen. Über das Blut gelangen die Erreger in Leber, Milz, Knochenmark und Lymphknoten.
Bei schweren Infektionen können alle Organe betroffen sein.
Die Inkubationszeit beträgt 3 bis 8 Monate.